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Es gibt nur eine Antwort auf die Atomlobby: Den eigenen Ausstieg. Und geht so leicht. Ihr könnt sofort zu einem Energieversorger wechseln, der ausschließlich Ökostrom anbietet. Wie das geht? Einfach das entsprechende Anmeldeformular ausfüllen. Den Rest, also auch die Kündigung, erledigt der neue Anbieter für euch. Utopia hat alle geprüft und die vier Anbieter ausgewählt, mit denen die Wende in der Energiewirtschaft zu machen ist. Wer heute noch seine Energie bei den herkömmlichen Strom-Multis bezieht, ist einfach nur mehr von gestern. Hier kann man sofort wechseln.
Herr Smid, Al Gore sagt, um die Welt vor dem Klimawandel zu retten, gibt es eine einfache Lösung: „Put a price on carbon“ – was bedeutet das eigentlich?
Karsten Smid: Das bedeutet, dass die Kosten für einen CO2-Ausstoss dem angelastet werden, der sie verursacht. Das ist das Verursacherprinzip. In den USA ist das eine andere Sache als in Europa, hier haben wir schon den Emissionshandel. Seit 2005 werden die energieintensiven Unternehmen verpflichtet, CO2 Zertifikate für ihren Schadstoffausstoß vorzuweisen. Ein Unternehmen wie zum Beispiel RWE verursacht pro Jahr 150 Millionen Tonnen CO2 und muss dementsprechend Zertifikate zukaufen. Einen Preis für CO2 gibt es dann auch; er wird an der Leipziger Strombörse gehandelt und liegt aktuell bei 25 Euro pro Tonne.
Was halten Sie denn vom Emissionshandel?
In der Theorie halte ich den Zertifikatshandel für richtig und sinnvoll. Wir Umweltverbände unterstützen das Verursacherprinzip. Allerdings gibt es Probleme in der Praxis. In der ersten Phase des Emissionshandels, die seit 2005 läuft, wurden die Zertifikate kostenlos zugeteilt. Die Zertifikate für die deutsche Energieindustrie wurden mit 10 Milliarden Euro pro Jahr mit Steuermitteln subventioniert. Die Energiekonzerne waren aber so dreist, die vollen Kosten an den Verbraucher weiterzugeben. Da wurden erhebliche Fehler gemacht.
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Saubermachen ist vielleicht nicht jedermanns Hobby, aber wer sich erst mal zum Frühlingsputz aufgerafft hat, der wird schnell merken, dass schrubben und wienern gar nicht so langweilig ist, weil man ordentlich in Bewegung gerät. Wir haben uns mal umgehört, wie sich der Dreck bei Ihnen aus dem Staub macht, ohne dass die Natur und unsere Gesundheit leiden.
Sauberer, grüner oder lieber fieser?
Wir könnten Ihnen ja viel erzählen von Frühjahrsputz und Umweltschutz, wenn in Ihrem Schrank die Chemiekeulen auf den Einsatz warten. Gelangen Desinfektionsmittel und antibakterielle Reinigungsmittel ins Abwasser, greifen sie alle Mikroorganismen an; auch diejenigen, die zur biologischen Reinigung des Abwassers in der Kläranlage beitragen. An einem bleibt die Dreckarbeit immer hängen. Meistens an der Umwelt.
Die waschaktive Kraft von konventionellen Reinigungsmitteln beruht hauptsächlich auf dem Einsatz von Tensiden. Die meisten Hersteller verwenden Tenside auf Erdölbasis, einer bekanntermaßen begrenzt vorkommenden Ressource. Bereits ihre Gewinnung, Verarbeitung und die dort entstehende Abfallprodukte belasten die Umwelt. Der Tipp der jetzt kommt ist nicht neu, aber trotzdem gut: Mit Essig und Natriumcarbonat (auch als Soda bekannt, gibt’s in der Apotheke oder in der Drogerie) kann man fast alles sauber bekommen. Mit Essig kriegen Sie alles weg, was säurelöslich ist (Kalk, etc.), mit Soda gehen Sie alles an, was schmierig ist (Fett, etc.). Vermengen Sie einen der beiden Stoffe mit etwas warmem Wasser und sie bekommen einen wirksamen Allzweckreiniger. Essig und Natriumcarbonat übrigens immer scharf trennen, die Mischung ist gefährlich!
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