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Es war mal wieder an der Zeit. Meine Dioptriewerte haben sich verschlechtert. Ein Anlass für eine neue Brille. Das Gestell habe ich auch satt. Mit dem Erstehen des neuen Modells hat das Alte ausgesorgt.
Als Utopistin frage ich mich natürlich, wie ich meine Brille wirklich nachhaltig entsorgen kann. Ich dachte an eine Form von Recycling – aber es gibt einen weitaus besseren Weg!
Nach ein klein wenig Recherche habe ich via Robert Basic auf dem Blindfisch-Blog die richtige Antwort auf meine Frage gefunden:
Die Aktion Brillen ohne Grenzen sammelt nicht mehr benötigte Sehilfen und überführt sie nach Afrika. Da dort Brillen & Co. sehr teuer sind kann mit dieser Aktion den Menschen geholfen werden. Vor allem wenn man bedenkt, dass unser optisches Apfallprodukt dort unten einen Gegenwert von sechs bis acht Monatsgehältern hat.
Bleibt mir nur, allen zu raten, das alte Gestell mit den besonders hilfreich Licht brechenden Gläsern an Brillen ohne Grenzen zu senden.
Indiens Premierminister Manmohan Singh hat gestern bekanntgegeben, dass sein Land in der Energiepolitik in erster Linie auf Sonnenenergie und andere erneuerbaren Energien setzen möchte, um die Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen möglichst rasch abzubauen. Gleichzeitig will man aber keine verbindlichen Reduktionsziele für den jährlichen CO2-Ausstoss festsetzen, die boomende Industrie soll nur „energie-effizient“ arbeiten. Der „Climate Action Plan“ kommt eine Woche vor dem nächsten G8-Gipfel in Japan an dem Singh teilnehmen wird.
Indien ist heute der viertgrößte Luftverschmutzer mit einem Anteil von 4 Prozent aller weltweiten Emmissionen. Wobei der Pro-Kopf Ausstoss der Inder bei 1,2 Tonnen jährlich liegt, während ein durchschnittlicher US-Amerikaner flotte 20 Tonnen auf die Waage bringt. Der Weltdurchschnitt im CO2 Ausstoss pro Mensch liegt übrigens bei 4 Tonnen.




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