Aus der Info des NDR
Es begann geradezu olympisch: Am 28. Februar 1968 versammelten sich 15.000 Menschen aus 21 Nationen auf einem verkarsteten Plateau in Südindien, um den Grundstein für Auroville zu legen. Sie brachten alle Erde aus ihren Heimatländern mit, die in einer Marmor-Urne im Zentrum der Stadt den Kern ihrer gemeinsamen, neuen Utopie bildete.
Es sollte die Stadt der Zukunft werden, für 50.000 Menschen ein “urbanes Modell menschlicher Einheit und gelebter Völkerverständigung”, wie es in der Auroville-Charta heißt. Eine Stadt ohne Oben und Unten, ohne Armut und Ausbeutung, eine Stadt, in der jeder gleiche Rechte hat, eine Stadt ohne Eigentum an Grund und Boden, fast ohne Geldverkehr. Ein Gemeinwesen nach dem indischen Yoga-Prinzip: Mach zunächst dich, und dann die Welt ein Stück besser – Utopia also. Was ist aus der Idee geworden?
Na dann mal Radio hören, oder den Livestream:
http://www.ndrkultur.de/service/livestream20.html
NACHTRAG: über diesen Link gibt es noch Wissenswertes zum Thema für alle, die den Beitrag verpasst haben:



3 comments
Comments feed for this article
August 17, 2008 um 3:39
Stephan
Und wie war die Sendung?
August 17, 2008 um 5:07
utopiablog
Tja, klassisch verpasst. Peinlich, peinlich. Sonntag früh, ist auch ne wirklich dämliche Zeit. Leider auch nicht auf NDR im Nachgang abzurufen. Hat es jemand da draussen gehört?
August 18, 2008 um 7:12
Stephan
Ich dachte es käme im WDR. Und beim WDR und SWR sind fast alle Sendungen nachträglich abrufbar.