Saubermachen ist vielleicht nicht jedermanns Hobby, aber wer sich erst mal zum Frühlingsputz aufgerafft hat, der wird schnell merken, dass schrubben und wienern gar nicht so langweilig ist, weil man ordentlich in Bewegung gerät. Wir haben uns mal umgehört, wie sich der Dreck bei Ihnen aus dem Staub macht, ohne dass die Natur und unsere Gesundheit leiden.

Sauberer, grüner oder lieber fieser?

Wir könnten Ihnen ja viel erzählen von Frühjahrsputz und Umweltschutz, wenn in Ihrem Schrank die Chemiekeulen auf den Einsatz warten. Gelangen Desinfektionsmittel und antibakterielle Reinigungsmittel ins Abwasser, greifen sie alle Mikroorganismen an; auch diejenigen, die zur biologischen Reinigung des Abwassers in der Kläranlage beitragen. An einem bleibt die Dreckarbeit immer hängen. Meistens an der Umwelt.
Die waschaktive Kraft von konventionellen Reinigungsmitteln beruht hauptsächlich auf dem Einsatz von Tensiden. Die meisten Hersteller verwenden Tenside auf Erdölbasis, einer bekanntermaßen begrenzt vorkommenden Ressource. Bereits ihre Gewinnung, Verarbeitung und die dort entstehende Abfallprodukte belasten die Umwelt. Der Tipp der jetzt kommt ist nicht neu, aber trotzdem gut: Mit Essig und Natriumcarbonat (auch als Soda bekannt, gibt’s in der Apotheke oder in der Drogerie) kann man fast alles sauber bekommen. Mit Essig kriegen Sie alles weg, was säurelöslich ist (Kalk, etc.), mit Soda gehen Sie alles an, was schmierig ist (Fett, etc.). Vermengen Sie einen der beiden Stoffe mit etwas warmem Wasser und sie bekommen einen wirksamen Allzweckreiniger. Essig und Natriumcarbonat übrigens immer scharf trennen, die Mischung ist gefährlich!

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