Sie haben noch nicht gewechselt, weil Sie keine Lust auf Papierkram und kompliziertes Tarifstudium haben? Sie befürchten, für einige Zeit im Dunkeln zu sitzen? Wir zeigen Ihnen, wie einfach der Wechsel zu Ökostrom ist – und dass alle Sorgen unbegründet sind.

Schritt 1: Informieren Sie sich über Ökostrom.
Wer Ökostrom bezieht, bekommt nicht anderen Strom durch die Steckdose geleitet, als der Nachbar, der noch bei einem Atomstrom-Versorger unter Vertrag ist. Strom, egal wie er hergestellt wurde, lässt sich nicht in nennenswertem Umfang speichern. Was gebraucht wird, wird auch genau zum Brauchzeitpunkt produziert. Sie kennen bestimmt den Begriff „Stromspitzen“. Das ist dann, wenn alle Menschen sich im Bad die Haare föhnen (also morgens zwischen sieben und acht Uhr), oder abends vor dem Fernseher sitzen. Als Ökostromkunde bekommen Sie also eigentlich nicht das, wofür Sie bezahlen. Aber: Es wird tatsächlich entsprechend mehr Ökostrom ins Gesamtnetz eingespeist. Die Beiträge des Ökostromkunden sorgen also dafür, dass die Stromproduktion insgesamt ökologischer wird und immer mehr umweltfreundliche Kraftwerke entstehe, weil der Ökostromversorger ausschließlich in regenerative Energiequellen investiert.

Schritt 2: Anbieter auswählen.
Damit der Ökostrom, den Sie beziehen, tatsächlich eine Hebelwirkung hat, muss er ökologische Mindestkriterien erfüllen. Die vier Anbieter Greenpeace Energy, Lichtblick, EWS Schönau und Naturstrom, mit denen Utopia die Aktion „Ökostrom Jetzt“ auf die Beine stellt, werden nicht nur von den großen Umweltverbänden und -initiativen empfohlen, sie haben auch für alle, die jetzt mit uns zusammen wechseln wollen, exklusive Pakete bereitgestellt.

Schritt 3: Anmeldeformular ausfüllen und abschicken.
Sie haben sich einen Anbieter ausgesucht? Dann rufen Sie sich auf dessen Website das Antragsformular auf. Papierkram ist nicht jedermanns Hobby, aber glauben Sie uns, wenn Sie schon wissen, wo Ihr Stromzähler ist, dann ist die Sache in drei Minuten erledigt. Das Einzige, das der Ökostrom-Anbieter neben Ihrer Adresse von Ihnen wissen muss, ist ihr bisheriger Stromversorger (den kennen Sie bestimmt), was Sie monatlich zahlen, oder der Ihr Jahresverbrauch (steht auf Ihrer Stromrechnung) und die Nummer Ihres Stromzählers. Die finden Sie in der Regel eingraviert über der Drehscheibe mit der roten Markierung. Jetzt drucken Sie das Ganze aus, packen es in einen Umschlag und schicken zu ihrem Ökostrom-Anbieter. Wenn Sie die Gebühr erstattet bekommen möchten, genügt ein kleiner Zettel, den Sie dem Antrag beilegen. Der Anbieter wird ihnen das Porto dann gutschreiben. Bei Greenpeace Energy, Lichtblick und Naturstrom können Sie auch alles gleich online erledigen.

Schritt 4: Kurz warten, bis der grüne Strom kommt.
Sie haben jetzt eigentlich nichts mehr zu tun. Die Kündigung bei ihrem alten Versorger übernimmt der neue Ökostromanbieter.

Mehr Infos zum Wechseln und zu Ökostrom gubt es hier.

Sie sind schon zehn Schritte weiter? Hier geht’s zum Fortgeschrittenen-Guide „10 Schritte in ein (noch) besseres Leben“

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