..diese Überschrift hatte der letzte Mitgliedsbrief von „foodwatch -die essensretter“, deren Geschäftsführer Thilo Bode ist. Und dann las ich weiter,

der Kindermilchdrink „Biene Maja“ enthält auf den Liter gerechnet 44 Stück Würfelzucker. Da ist doch ein Liter Cola mit 28 Stück fast ein Diätgetränk!!!! Die bewußte Irreführung der Verbraucher gipfelt jedoch darin, dass der Zuckergehalt auf der Packung nicht angegeben ist.
Schreibt ein verantwortungsbewußter Hersteller den Zuckergehalt deutlich erkennbar auf die Packung wird er bestraft, weil die Mitbewerber diese Information nicht geben müssen und so, mit vermeintlich zuckerarmen Produkten, einen Vorteil haben.
Dies zeigt mal wieder, wir haben bei Lebensmitteln keinen Wettbewerb um die beste Qualität, sondern um den billigsten Preis und die Gesundheit des Verbrauchers steht an letzter Stelle.

Hoffnungsvoll finde ich, dass foodwatch u.a. gravierende Fälle von Verbrauchertäuschung dokumentiert. Auf der neuen Internetseite

www.abgespeist.de

nimmt sich foodwatch die Werbelyrik vor und zeigt, wie wir Verbraucher täglich getäuscht werden.

Und beim Verwaltungsgericht Berlin haben sie Klage gegen die Bundesregierung eingereicht, um Einsicht in die Entscheidungsverfahren der Lebensmittelkommission zu erhalten,d a diese Kommission ihre Entscheidungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit trifft und die Protokolle den Bürgern nicht zugänglich sind. Hierbei handelt es sich um einen Verstoß gegen einen der Grundwerte einer demokratischen Gesellschaft, nämlich TRANSPARENZ.

Lest mehr zu diesem Thema.

Advertisements