Indiens Premierminister Manmohan Singh hat gestern bekanntgegeben, dass sein Land in der Energiepolitik in erster Linie auf Sonnenenergie und andere erneuerbaren Energien setzen möchte, um die Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen möglichst rasch abzubauen. Gleichzeitig will man aber keine verbindlichen Reduktionsziele für den jährlichen CO2-Ausstoss festsetzen, die boomende Industrie soll nur „energie-effizient“ arbeiten. Der „Climate Action Plan“ kommt eine Woche vor dem nächsten G8-Gipfel in Japan an dem Singh teilnehmen wird. 

Indien ist heute der viertgrößte Luftverschmutzer mit einem Anteil von 4 Prozent aller weltweiten Emmissionen. Wobei der Pro-Kopf Ausstoss der Inder bei 1,2 Tonnen jährlich liegt, während ein durchschnittlicher US-Amerikaner flotte 20 Tonnen auf die Waage bringt. Der Weltdurchschnitt im CO2 Ausstoss pro Mensch liegt übrigens bei 4 Tonnen. 

 

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