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Die Allianz Gruppe zählt zu den führenden internationalen Finanzdienstleistern mit zahlreichen Angeboten in den Bereichen Versicherung, Bankgeschäft und Vermögensverwaltung. Rund 181.000 Mitarbeiter betreuen mehr als 80 Millionen Allianz Kunden in über 70 Ländern.

Allianz-Vorstand Joachim Faber in einem Interview über die heute startende G8 mit dem Tagesspiegel: „Etwa 40 % der Sachschäden in unserem globalen Industrie-Versicherungsgeschäft sind Katastrophenschäden – Tendenz steigend.“

Das ganze Interview gibt es hier.

Es macht doch Mut, wenn die Hochfinanz die Dinge beim Namen nennt und ein zutiefst wirtschaftliches Interesse hat, die Dinge zu ändern. Dass des weiteren von der Verantwortung des Konzerns gegenüber der Gesellschaft gesprochen wird, reisst einen ja noch nicht vom Hocker, findet man doch solche Floskeln auf jedem Firmenfolder. Aber dass die Investmentgesellschaft der Allianz mit ihren Engagement in erneuerbare Energien wesentlich besser abschneidet als der Gesamtmarkt, sendet die richtigen Signale. Es bewegt sich was.

Noch mehr Optimismus gefällig? Dann Larry Brilliant, Chef von Google.org, zuhören. Aber bitte bis zum Schluss….

http://www.youtube.com/watch?v=W5vka0MRzXs

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Ich lese gerade einen schönen Kommentar im britischen Guardian als Reaktion des australischen Premiers Kevin Rudd auf den Report des Climate Change-Chief Advisors der Regierung, Professor Ross Garnaut : „Dass der Klimawandel passiert, ist wissenschaftlich keine Frage mehr. Die Fragen mit denen wir in erster Linie jetzt konfrontiert sind lauten: was kostet es der Wirtschaft wenn wir NICHT handeln und was kostet es uns wenn wir handeln. Ich glaube, es ist richtig jetzt zu handeln.“ Rudd sagt weiter, es braucht harte, unangenehme und schnelle Entscheidungen, damit Wohlstand, wirtschaftliche Stabilität und die „Quality of Life“ in Australien weiter bestehen kann. So simpel, so klar, so einleuchtend.

Und dann kommen die Besitzstandswahrer, die Kohle- und Agrarlobby, machen Meinung, spielen mit den Ängsten der Menschen, die nunmal über Portmonnaies am effektivsten anzusprechen sind. Werden Preise steigen? Wird es teurer werden? Ja, verdammt nochmal – natürlich. Zulange haben wir auf die Kosten von morgen gelebt, and there is no thing such as a free lunch. 

Man wünscht sich mehr Leute wie Rudd auch in unseren Breiten.

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