Ich lese gerade einen schönen Kommentar im britischen Guardian als Reaktion des australischen Premiers Kevin Rudd auf den Report des Climate Change-Chief Advisors der Regierung, Professor Ross Garnaut : „Dass der Klimawandel passiert, ist wissenschaftlich keine Frage mehr. Die Fragen mit denen wir in erster Linie jetzt konfrontiert sind lauten: was kostet es der Wirtschaft wenn wir NICHT handeln und was kostet es uns wenn wir handeln. Ich glaube, es ist richtig jetzt zu handeln.“ Rudd sagt weiter, es braucht harte, unangenehme und schnelle Entscheidungen, damit Wohlstand, wirtschaftliche Stabilität und die „Quality of Life“ in Australien weiter bestehen kann. So simpel, so klar, so einleuchtend.

Und dann kommen die Besitzstandswahrer, die Kohle- und Agrarlobby, machen Meinung, spielen mit den Ängsten der Menschen, die nunmal über Portmonnaies am effektivsten anzusprechen sind. Werden Preise steigen? Wird es teurer werden? Ja, verdammt nochmal – natürlich. Zulange haben wir auf die Kosten von morgen gelebt, and there is no thing such as a free lunch. 

Man wünscht sich mehr Leute wie Rudd auch in unseren Breiten.

Advertisements