Es sollte in der herrschenden Atomdebatte nicht unerwähnt bleiben, dass im südfranzösischen AKW Tricastin gestern 30000 Liter radioaktive Uranlösung ausgetreten ist. Die Atomaufsichtsbehörde teilte mit, dass ein Teil davon in zwei Flüsse gelangte. In der Nähe von Avignon wurde der Gebrauch von Wasser untersagt, ausserdem sollte man von Angeln, Wassersport und Felderbewässerung absehen.

Aber ist alles halb so wild, meinte die Behörde.

Zur großen Promotion-Aktion der Atomlobby in der konserativeren deutschen Presse, wo auch schonmal gern über die Mythen von Tschernobyl aufgeklärt wird, haben wir einen Experten für Reaktorsicherheit befragt. Zum Artikel geht es hier.

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