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Klimaschützen, Welt retten – das wollen wir doch alle! Nur wer gerade am Anfang steht, fragt sich auch oft: Womit kann ich denn am besten anfangen? Was kann ich überhaupt alles machen? Zum sanften Herantasten und für alle, die es gerne schwarz auf weiß wissen wollen, haben wir in der Rubrik „grüne Bibliothek“ mal eine Sammlung an Lesestoff für wissenshungrige Einsteiger zusammengestellt. Die Buchtipps gibt es hier.

Wir kennen den Ausspruch, wir müssten nachhaltiger mit Ressourcen umgehen, wir kennen nachhaltige Stadtentwicklung. Überall begegnet uns ein Wort, von dem einige Menschen sagen:“ Was ist Nachhaltigkeit? Na, das macht man eben danach!“ Also, was heißt eigentlich Nachhaltigkeit?

Einfach ausgedrückt: Nachhaltigkeit steht für das Prinzip der zukunftsorientierten Ressourcennutzung. Ein Beispiel: Der Berghauptmann Hans Carl von Carlowitz brachte den Begriff in seinem 1713 erschienenen Buch „Sylvicultura Oeconomica“ erstmals auf den Punkt. Es geht darin um ein seinerzeit weit verbreitetes Problem: Holzmangel. Holz war zu dieser Zeit der am meisten verwendete Rohstoff, leider wurde aber mehr verbraucht als nachwachsen konnte. Von Carlowitz forderte daher eine „nachhaltende“ Nutzung der Baumbestände. Einfach ausgedrückt: Man sollte grundsätzlich weniger Bäume fällen als nachwachsen können. Eine schlichte Strategie, die bis heute anwendbar ist auf alle Rohstoffarten und Energieformen. Lest hier mehr.

Ihr seid schon zehn Schritte weiter? Hier geht’s zum Fortgeschrittenen-Guide „10 Schritte in ein (noch) besseres Leben

Du möchtest deinen Co2-Ausstoß verringern und fragst dich wie? Sechs kleine Schritte für dich sind sechs Große für die Umwelt.

1. Wohnung oder Haus komplett wärmedämmen:
Je nach Gebäudeart und Anzahl der Bewohner beträgt die Ersparnis bis zu 3 Tonnen CO2 pro Jahr. Durch die Dämmung bleibt die produzierte Energie dort, wo sie wärmen soll – im Haus. Das spart nicht nur Energie, sondern auch sehr viel Geld.
2. Auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen:
Pro Person bis zu 2,5 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr (statt in der gleichen Zeit mit einem Mittelklassewagen circa 10.000 Kilometer zu fahren). Öffentliche Verkehrsmittel sind effektiver, weil sie mehr Menschen mit einem wesentlich geringeren Energieaufwand transportieren.
3. Zum Ökostrom wechseln:

Etwa 2,3 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr (in einem Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4500 Kilowattstunden). Zertifizierter Ökostrom verursacht weniger CO2, weil er überwiegend aus erneuerbaren Energiequellen stammt.

4. Mit der Bahn in den Urlaub fahren:

Etwa 1,1 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr (statt der Hin-/Rückstrecke München/Mallorca). Unter den Verkehrsmitteln sind Flugzeuge die mit Abstand größten CO2-Emittierer – Kerosin ist ein leichtes Petroleum und somit ein fossiler Brennstoff.

5. Ein Jahr auf Fleisch verzichten:
0,5 Tonnen CO2-Ersparnis (bei einem Vier-Personen-Haushalt mit durchschnittlichem Fleischverbrauch). Ehe ein gebratenes Stück Fleisch auf dem Teller liegt, hat es eine lange Zucht- , Produktions- und Transportkette durchlaufen. Das potenziert den CO2-Ausstoß.
6. Glühbirnen gegen Energiesparlampen austauschen:
0,4 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr (in einem Einfamilienhaus mit vier Personen). Energiesparlampen benötigen ein Fünftel der Energie einer herkömmlichen Glühbirne und haben eine weitaus längere Lebensdauer.

Informiert euch hier weiter.

Du bist schon zehn Schritte weiter? Hier geht’s zum Fortgeschrittenen-Guide „10 Schritte in ein (noch) besseres Leben“

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