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Wenn am 14. September die 11. Architektur-Biennale in Venedig beginnt, entsteht für Kulturfreunde wie uns zugleich ein kulturelles Dilemma: So gern will man in Form und Ästhetik schwelgen, aber das Wissen um die Umweltbelastung durch den hohen Energieaufwand bei Veranstaltungen dieser Größenordnung macht den Besuch zur Gewissensprüfung. Jetzt gibt’s die Hilfe per Klick.

64 kW

Als eines der Projekte im deutschen Pavillon setzt die Lichtinstallation „64 kW“ der Künstlerin Siegrun Appelt ein visuelles Ausrufezeichen für einen bewussteren Umgang mit Energieressourcen.

Mit der vierfachen Intensität des Sonnenlichts an einem wolkenlosen Sommertag scheint sie im Eingang des Pavillons. Das Durchqueren der Installation wird durch das gleißende Licht und die Wärmeentwicklung zur körperlichen Erfahrung und macht den Zusammenhang zwischen Energienutzung und -verbrauch erlebbar.

Für „Updating Germany“ hat Utopia gemeinsam mit der Künstlerin ein virtuelles Kraftwerk für das Sammeln von Energiespenden mit dem Titel „64 kW Negawatt Power Plant“ gebaut. Es ermöglicht eine Beteiligung an der Lichtinstallation durch Verzicht auf Energienutzung. Einfach gesagt: Du sparst Energie durch einfache Handlungen und spendest sie für die Kunst. Die eingesparten Energieeinheiten stehen für den Betrieb der Installation zur Verfügung, ohne dass dadurch eine zusätzliche Belastung entsteht. Das Ziel: Die aufgewendete Energie für „64kW“ soll durch Eure und unsere Einsparungen vollständig kompensiert werden und – wenn wir es schaffen – sogar  mehr Energie eingespart als verbraucht werden. Die Grafik zeigt, wie erfolgreich wir dabei sind. Aus der Liste kann man entnehmen, wer bereits wie viel Energie eingespart hat – und wie einfach das geht.

Energie spenden hier!

Kennt jemand den Ort, in dem „Stromberg“ Christoph Maria Herbst eine Banklehre gemacht hat? Dessen einziger Berg „Monte Schlacko“ heißt? Das ist meine Heimatstadt Dinslaken.

Am Niederrhein zwischen Wesel und Duisburg gelegen und umzingelt von Schachtanlagen, Schwerindustrie, Thyssen, Kohle- und Ex-Atomkraftwerken. Von meiner Verwandtschaft weiß ich, dass im Nachbarort gerade etwas Neues gebaut wird. Ein gigantischer grauer Kühlturm. Mit 181 Metern mal eben 14 Meter höher als der Kölner Dom.

Mit diesem Neubau verschönert der Konzern Evonik den Ausblick von tausenden von Reihenhausbesitzern und erweitert für 800 Millionen Euro das Kohlekraftwerk Walsum. Ein Energie-Dinosaurier, der den ersten Platz von NRW als Bundesland mit dem höchsten CO2-Ausstoß zementiert und in unmittelbarer Nähe eines Wohngebiets nur möglich ist, weil er juristisch als Erweiterung einer bereits bestehenden Anlage gilt (Honi soit qui mal y pense).
Da ich auf solche und ähnliche Traumaussichten in Zukunft liebend gerne verzichte, bin ich im letzten Jahr auf Ökostrom umgestiegen. Kann man bei Bedarf auch prima mit angeben und sich mit fast null Aufwand zum Alpha-Öko mausern. Denn laut Öko-Institut ist das der effektivste Beitrag zum Klimaschutz, den man im persönlichen Bereich leisten kann. Mit minimalem Aufwand spart man als Single-Haushalt so eine Tonne CO2 ein, mit zwei Personen sogar 1,5 Tonnen.

Ökostrom Illustration Kolumne jetzt.de Utopia

Um seine vier Wände mit sauberem Strom zu versorgen, muss man einmal den Zähler ablesen und seine Adresse angeben, fertig. Man muss sich auch nicht durch Berge von Angeboten wühlen und x-mal Vergleiche anstellen. Denn der Markt für echten Ökostrom, das heißt von 100 Prozent atomstromfreien Anbietern, umfasst nur wenige Anbieter wie Greenpeace Energy und EWS Schönau. Beide liefern 100-prozentigen Öko-Strom, investieren in Neuanlagen für regenerativen Strom und sind weitgehend unabhängig von den großen Stromkonzernen. Es gibt auch Lichtblick und Naturstrom, die jedoch auch in Österreich Strom aus Wasserkraftwerken dazukaufen, an denen wiederum der Konzern EnBW beteiligt ist. Manchmal gut zu wissen.

Hier weiterlesen.

Hier meine Spartipps, die nicht viel Mühe in der Umsetzung bereiten und nichts kosten! Die letzten 3 Jahre hab ich in einen Studentenwohnheim gewohnt, wo in der Miete Wasser und Strom bereits inbegriffen sind. Das heißt, dass ich im Prinzip 24h täglich Wasser und Storm hätte laufen lassen können. Nun bin ich endlich reif genug, um meine Lebensweise umzustellen.

Ich hab mich mal selbst beobachtet bei alltäglichen Handlungen und Folgendes festgestellt:

1. Ich verbrauche unnötig Wasser.
Nun dreh ich den Wasserhahn so oft es geht aus, wenn ich das Wasser nicht wirklich brauche.
Das geht beim Abwaschen, Abfüllen von Wasser, Zähneputzen, Händewaschen und bei der Toilettenspülung. Man muss sich nur selbst beobachten und versuchen, Wasser einzusparen. Ich weiß zwar nicht, wie viel ich spare, aber es rechnet sich doch alles.

2. Ich verbrauche unnötig Strom und Wärme.
Seitdem fahr ich immer meinen Laptop runter, auch, wenn ich nur kurz weg bin und zieh alle Stecker aus den Steckdosen. Auch der Standby-Betrieb verbraucht genug Strom, was ja nicht unbedingt sein muss. Und Licht wird nur angemacht, wenn es wirklich gebraucht wird. Seit einiger Zeit brauche ich auch keine Heizung mehr. Nachts mache ich jetzt das Fenster zu und dreh die Heizung runter. Stoßlüftung ist sowieso besser, heißt es. Tagsüber ist es ja mittlerweile auch ohne Heizung warm genug.

3. CO2: produziert man ja ständig. Im Prinzip dürften wir nicht mal gehen oder atmen. Aber man kann ja weniger CO2 verursachen, wenn man kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück legt oder öffentliche Verkehrsmittel benutzt. Zudem produzieren wir Unmengen Kohlenstoffdioxid, wenn wir Internet-Seiten aufrufen, weil die gesuchte Seite unter Millionen weiterer gesucht werden und die Großrechner aufwändig gekühlt werden müssen! Also: Lieber weniger Websiten aufrufen, sofern es geht.

Mehr Infos zum Thema hier.

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