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Persönlichkeiten aus der Berliner Wissenschaft, Wirtschaft und Medien haben an diesem Freitagnachmittag, 7. November, in Berlin die CleanTech-Initiative e.V. zur Förderung von Umwelt-Technologien gegründet. CleanTech will  dazu beitragen, dass technologische Lösungen für die Klima- und Umweltprobleme der Gegenwart gefunden und marktreif gemacht werden können.  „Wir wollen es kompetenten und kreativen
Köpfen ermöglichen, neue methodische und technologische Verfahren für den Umwelt- und Klimaschutz zu entwickeln“, sagte CleanTech-Vorstandssprecher Dr. Dirk Kowalski bei der Gründung in der
Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt.

CleanTech will erfolgversprechende Projekte fördern, die bislang noch keine staatliche oder andere Förderung bekommen, Firmen helfen, sich zu gründen und Wissenschaftler auf dem Weg zu Lösungen unterstützen. Dazu wird unter anderem ein Wettbewerb ausgeschrieben. Die ausgewählten Projekte werden nicht nur finanziell, sondern auch mit praktischer Hilfe unterstützt. „CleanTech geht das Problem Klimawandel über die technologische Seite an, weil wir überzeugt sind, dass neue Klima-Technologien die Probleme schneller und effektiver lösen können als Verhaltensänderung von Einzelnen oder Gesellschaften“,sagte Kowalski.

Gründungsmitglieder der CleanTech-Initiative sind Prof. Dr. Günter Stock von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Prof. Dr. Karin Lochte vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Ursula Haufe, Geschäftsführerin der ipal Gesellschaft für Patentverwertung Berlin mbH, Pedro Schäffer, Gründer der Condat AG und Business Angel, Erhard Reiber, der ehemalige Leiter Asien der Merck-Gruppe, Wolfgang Jahke, Geschäftsführer Dr. Ebner, Dr. Stolz und Partner Berlin GmbH, Dr. Christiane Theobald, Stellvertretende Intendantin und Betriebsdirektorin des Staatsballett Berlin, Peter
Unfried, Stellvertretender Chefredakteur der taz  sowie Dr. Dirk Kowalski, Geschäftsführer der SEEDKONTOR GmbH.

„Landwehrkanal für Alle!“ ist das Motto eines Aktionstages zur Zukunft des Landwehrkanals am Samstag, den 13. September 2008. Die Bürgerinitiative „Bäume am Landwehrkanal“ veranstaltet eine Paddelparade auf dem Kanal, eine Podiumsdiskussion mit Umweltsenatorin Karin Lompscher (Linke), MdB Christian Ströbele, u.a.. Im Anschluss findet am Abend das Landwehrkanalfest statt mit P.R. Kantate, Feuershow von Eddie Egal, Straßenprogramm von „Berlin lacht“ und anderen Höhepunkten. Schirmherrin der Veranstaltung ist Umweltsenatorin Karin Lompscher.

Programm

14 Uhr     Beginn der Paddelparade, Einstieg am Urbanhafen (Südufer, vor dem Urbankrankenhaus), dann Fahrt zum Studentenbad, angeführt vom Solar-Musikschiff mit Live-Auftritt der Band „The Beez“

19 Uhr     Podiumsdiskussion „Die Zukunft des Landwehrkanals“ im Umspannwerk Kreuzberg. Es werden Fragen diskutiert wie „Meditation – Hilfe zur Konfliktlösung oder Instrument zur Zermürbung des Bürgerwillens?“ oder „Kann ein Masterplan die ökologische und nachhaltige Sanierung des Kanals lenken?“. Teilnehmer sind:

Umweltsenatorin Karin Lompscher (Linke) – Schirmherrin
MdB Christian Ströbele (Grüne)
Franz Schulz (Grüne), Bezirksbürgermeister Friedrichshain-Kreuzberg
Tillmann Heuser, Landesgeschäftsführer BUND Berlin
Thomas Menzel, Leiter der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost

Moderiert wird die Diskussion von Daniel Boese, Redakteur des Berliner Stadtmagazins zitty. . Ziel der Veranstaltung ist es, die Öffentlichkeit über den aktuellen Diskussionsstand in der Auseinandersetzung um die geplante Sanierung des Landwehrkanals zu informieren. Außerdem sollen Beiträge von Fachleuten und interessierten BürgerInnen aus dem Publikum der Debatte neue Impulse geben.

20.30 Uhr Feuershow mit Eddie Egal, Kanal-Kabarett mit Zirkus Amalgam, weitere Beiträge von „Berlin lacht“

21 Uhr      Konzert mit P.R. Kantate, Rob Longstaff, The Cat`s Back, Umit und Freunde

23 Uhr     Treehuggers Ball mit XX

Adresse: Umspannwerk Kreuzberg, Paul-Lincke-Ufer 20-22, 10999 Kreuzberg

Veranstalter: Die Bürgerinitiative „Bäume am Landwehrkanal e.V.“, Partner sind: Umspannwerk Kreuzberg, Restaurant H.H. Müller, Berlin lacht, Utopia.de. Medienpartner ist zitty. Alle Einnahmen aus Speisen und Getränken werden an das Istanbul-Projekt von Berlin lacht (www.berlin-lacht.de) gespendet.

Hintergrundinformationen:

Die Bürgerinitiative „Bäume am Landwehrkanal“ gründete sich in 2007 aus Protest gegen unnötige Baumfällungen, die das Wasserschifffahrtsamt (WSA) wegen angeblich „mangelnder Standsicherheit“ der Bäume vornahm. Durch vielfältige Aktionen wie z.B. Baumbesetzungen und Menschenketten konnte die Bürgerinitiative 200 Bäume retten. Hierfür wurde sie mit dem Umweltpreis des BUND ausgezeichnet. Abgeholzt wurden 38 Bäume. Im Zuge des Konflikts mußte der Amtsleiter des WSA, Herr Brockelmann, zurücktreten und das WSA konstituierte ein Mediationsforum mit gut 25 Parteien. Nach zähen Verhandlungen, die bereits seit 10 Monaten andauern, fordern die Bürgerinitiative und das WSA jetzt gemeinsam die Finanzierung eines städtebaulichen Masterplans vom BMVBS. Der  Masterplan soll Aufgaben, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten der zahlreichen beteiligten Ämter auf Bundes-, Landes-, und Bezirksebene verbindlich festschreiben. Zusätzlich muss er einen Zeitplan beinhalten.

Die Bürgerinitiative strebt eine nachhaltige, innovative Sanierung des Landwehrkanals an. Eine solche ökologische Herangehensweise beinhaltet den Erhalt der Bäume, der grünen Ufervegetation und der Artenvielfalt.
Daneben fordert sie sauberes Wasser im Kanal, um endlich dem alljährlichen Fischsterben ein Ende zu bereiten und um im LWK baden zu können. Alle BürgerInnen, denen die Wasserstrecke mit ihren Grünzügen als innerstädtisches Naherholungsgebiet und als grüne Lunge Berlins wichtig ist, sind am 13. September herzlich eingeladen.

Also Leute, kommt Paddeln!

Weitere Informationen:
www.baeume-am-landwehrkanal.de

Mit ästhetisch völlig verunglückten Motiven schmeißt eine gewisse „Berliner Energieagentur“ Marketingkohle durch die Gegend und schaltet Anzeigen für KWK, unterstützt von der Stadt Berlin und dem BMU.

KWK (Kraft-Wärme-Kopplung) ist toll, keine Frage. Effizenzsteigerung, alles gut.

Aber hinter der Kampagne steckt Vattenfall und die GASAG, die so nebenher verkünden, dass man das Kraftwerk Klingenberg zwar zu renovieren gedenkt und sogar dort dann KWK betreiben möchte, jedoch als Energieträger Steinkohle einsetzen wird. Dagegen wird man hoffentlich sich zu wehren wissen, es wäre ein Leichtes das vergleichsweise weniger CO2 belastende Erdgas einzusetzen.

Der Vattenfall Vorstand Klaus Pitschke sagt: „Es gibt keine gute oder schlechte KWK“. Das ist schlichtweg falsch. KWK in Verbindung mit Kohle ist schlecht. Kraft Wärmekopplungen in Verbindung mit Biomasse, aus Wind und Wasserkraft, Solarenergie und Holzpellets – das ist gute KWK. Erdgas liegt dazwischen.

http://www.kwk-modellstadt-berlin.de

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